Elternhaus von Rainer Theobald aka " THEO " in Alsfeld
Elternhaus von Rainer Theobald aka “ THEO “ in Alsfeld

Biografie / musikalischer Einfluß

geb.01.03.1960 in Alsfeld

Im Elternhaus wurde viel Musik gehört. Klassik , französischer Chanson, Country&Western, Soul, Schlager ( deutsch und englisch ) und Gospel.

Also wurde ich mit Dvorak, Bruckner, Mozart, Strawinsky, Bach sowie den Everly Brothers, Adamo, Gilbert Becaud, Edith Piaf, Wilson Picket, James Brown, The Spinners, Udo Jürgens groß.

In meiner Jugend kamen über Freunde mit denen ich dann GRABHUND gründete, Miles Davis, John Coltrane, Wayne Shorter, Jan Garbarek, Weather Report; Santana, Pink Floyd, Blood Sweat & Tears u.a hinzu.

So bin ich heute noch sowohl dem Soul, dem Pop wie auch dem Jazz verbunden,

Meine eigenen Kompositionen erstrecken sich daher von Funk bis Smooth Jazz.

Biografie musikalisch

1966 Blockflötenunterricht

1973 Klarinettenunterricht Musikschule in Lauterbach bei Herrn Kalbfleisch und dem Leiter der Musikschule Herr Procher

Einstieg mit Klarinette in die Alsfelder “ electric jazz “ Band GRABHUND und erste Auftritte mit derselben

Nennt sich selbst und wird von Anderen THEO genannt.

1975-77 Klarinettenunterricht in Giessen bei Herr Rainer Gernert 1.Klarinettist des Giessener Theaters

Vorbereitung auf die Aufnahmeprüfung an der HDK Berlin

1976 Klavierunterricht bei Herr Matthias Luh in Wetzlar

Produktion der ersten Single und der ersten LP mit GRABHUND im Vertrieb von 2001

Hausband im Frankfurter Musikclub Sinkkasten, Artikel in der FAZ über Grabhund Fernseh und Radioauftritte. Konzerte bundesweit z.B mit DEFUNKT und ZATOPEK im Metropol Berlin

Beginn der Tätigkeit als Saxophonlehrer

Gründung der Gruppe COAL

bisheriger biografischer Höhepunkt

1988 COAL wird Gewinner des Jazzfront Studioprojekts

Eröffnung des Hofheimer Jazzfestivals mit COAL/ SLAWTERHOUSE und SUN RA ARKESTRA

1989 Mitglied des JAY OLIVER SEXTETT

1990 Gründung der Brit-Pop Band MAD ALVIS mit dieser Band unter den Gewinnern des Berliner Senats Rockwettbewerbs

Gründung des „ART BOLDEN QUARTETT“ für Jazz- Standards

1990 Gründonnerstag “ DAS WUNDER VON JOACHIMSTAL “ Vertonung des Lichtzeichenrhythmus am Kranzler-Eck mit 12 Bläsern und 16 Percussionisten, positive Berichterstattung in der Abendschau

1991 “ DAS BOOT “ MAD ALVIS gibt drei Konzerte an einem Tag von Boot auf der Spree aus

1992 Gründung der Funk-Band The“O“s, zahlreiche Auftritte in den angesagtesten Clubs von Berlin

1993 Aufnahme einer Single mit The“O“s

Auftritte mit KURGAN Ethno-Pop, SPACE COWBOYS Hip-Hop , Mitglied der legendären Jazz-Funk Gruppe ADVOCADOS

Saxophonunterricht bei Herbie Hart 1.Saxophonist am Theater des Westens Berlin

Playback Auftritte im TV mit ALPHVILLE, CDs und LP mit ELEMENT OF CRIME, Jazz-House Aufnahmen mit Londoner DJ DARRELL “ Mr. Music“ PRIOR

2000 Gründung von JAMBEZI Reggae/Soul/Latin

2001 Gründung von HALLO GEN elektroakustische Tanzmusik

2002 Gründung von BIG BLOW 7 “ handmade dancefloor“ und TWO OF US Jazz und Soulstandards

2009 Veröffentlichung des Albums “ Groove Jazz “ Best of Rainer Theobald

2013 Veröffentlichung von Eigenkompositionen auf dem Album “ Timeless Sky „

2014 auf Live Konzerten und Tour mit Element Of Crime

2020 Veröffentlichung des Smooth & Urban Albums “ Crosshill Nights „

2026 Veröffentlichung von HALLO GEN mit dem Titel “ Summer Dream „.

Jetzt Reinhören: “ Summer Dream „

Interview mit Erik Sommer im ELLA Jazz Radio

Viele kennen „Element of Crime“ und damit auch den Saxophon-Sound von Rainer Theobald. Über Jahre hat er die Alben und Konzerte der Band mitgeprägt. Ein Klang, der hängen bleibt. Doch wer ihn darauf reduziert, greift zu kurz.

Zwischen Jazz, Fusion und eigenen Wegen

Denn Theobalds musikalische Wurzeln liegen tief in der Berliner Jazzszene. Seit den 80er Jahren ist er dort aktiv, gründete eigene Projekte zwischen Elektrik- und Fusionjazz und entwickelte eine ganz eigene Klangsprache. Der Weg zu „Element of Crime“ kam Anfang der 90er eher zufällig, geblieben ist eine künstlerische Parallelität, die ihn bis heute auszeichnet.

„Nicht typischer Jazzer“ – und genau das macht ihn spannend

Heute beschreibt sich Theobald selbst als „nicht typischer Jazzer“. Ein Satz, der neugierig macht. Gemeint ist damit weniger eine Abkehr vom Jazz als vielmehr ein offener Zugang: stilübergreifend, suchend, nicht festgelegt. Genau diese Haltung zieht sich durch seine Arbeit, ob auf der Bühne, im Studio oder in eigenen Projekten.

Ein Musiker zwischen Welten

Rainer Theobald bewegt sich bewusst zwischen Genres, Szenen und Erwartungen. Jazz ist für ihn kein starres System, sondern ein Raum für Entwicklung. Vielleicht ist es genau dieser Blick, der ihn zu einer so eigenständigen Stimme gemacht hat in Berlin und darüber hinaus.

Jetzt das ganze Interview mit Eric Sommer anhören: